Mittwoch, 22. Oktober 2014

Mit kleinem Schrott Großes bewirken

Für Gott gibt es keinen Schrott! Oder doch? Für die Landeskirchliche Gemeinschaft (LKG) in Brackel ist die Antwort auf diese Frage klar – „Schrott für Gott“ ist eine großartige Sache. Eine großartige Sache um Gutes zu tun, um soziale Projekte zu unterstützen, um etwas in dieser Welt zu bewegen.

Bereits zum 4. Mal rief die LKG dazu auf Schrott zu spenden. Dabei ging es um Metallschrott jeglicher Art: Alte Fahrräder, Heizkörper (Radiatoren), Metallroste, Waschkessel, Häckseler, Dachrinnen, Metallzäune, Töpfe, Pfannen, Metallbesteck, Motoren, Nähmaschinen und vieles mehr (auch Elektrokabel mit und ohne Stecker).



Inzwischen hat sich diese Aktion schon so etabliert, dass so manch einer seinen Schrott das ganze Jahr über sammelt, um ihn dann im Oktober bei der LKG abzugeben. Als man vor vier Jahren mit der Aktion startete, stand nur ein Anhänger auf dem Hof des Gemeinschaftshauses in der Büntestraße 23. Inzwischen braucht es einen Container, um die große Metallspenden-Sammlung zur Verwertung zu bringen. 
Das Engagement der Bürger in Brackel und Umgebung ist immens: So kamen 900 Euro im letzten Jahr durch die Sammelaktion „Schrott für Gott“ zusammen. Für diese Freigiebigkeit ist man sehr dankbar. Die Hälfte des Erlöses kommt der Jugendarbeit Entschieden für Christus (EC) zugute, die der LKG angeschlossen ist.

Was dieses Jahr neu ist: Die zweite Hälfte dieser Altmetall-Kollekte ist für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ vorgesehen. Ganz unter dem Motto „Mit kleinem Schrott Großes bewirken“ werden die Einnahmen genutzt, um weitere Schuhkartons zu packen sowie Transportkosten zu finanzieren. Annelie Wiegel, Marlies Wyludda und Anja Wiegel sind als Sammelstellenleiter schon das ganze Jahr beschäftig Zupackmaterial für Schuhkartons zu besorgen. „Viele packen Stifte und Hefte in ihre Schuhkartons, aber keine Radiergummis oder Anspitzer. Und die kaufen wir dann extra ein“, berichtet eine der Sammelstellenleiterinnen.

Einige Schuhkartons wurden in den letzten Tagen schon in der Sammelstelle abgegeben. „Aber es werden noch mehr“, weiß Annelie Wiegel aus Erfahrung. Sie engagiert sich, damit auch in diesem Jahr wieder viele Kinder erleben, dass sie geliebt werden, dass sie etwas Besonderes sind, dass sie nicht egal sind. Und so hat sich die Sammelstelle am 17.10. und 18.10. über Schrott gefreut und erwartet nun voller Ungeduld viele liebevoll gepackte Geschenkkartons.



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