Sonntag, 30. März 2014

Ein Wunder bei einer "Weihnachten im Schuhkarton"-Verteilung in Ecuador


Ein 13-jähriges Mädchen kam mit einem Baby auf dem Arm zu einer “Weihnachten im Schuhkarton”-Verteilung in Ecuador. Schnell stellte sich heraus, dass das Baby nicht ihr Bruder, sondern ihr Sohn war.

Als die Kartons verteilt wurden, beobachteten die Mitarbeiter vor allem die junge Mutter, als sie ihren Schuhkarton öffnete. Kurz nachdem sie ihr Päckchen geöffnet hatte, brach das Mädchen in Tränen aus. Keiner verstand diesen extremen Gefühlsausbruch. Doch dann erzählte das Mädchen eine Geschichte, die alle beeindruckte. Vor fünf Jahren verschwanden ihre Tante und ihr Onkel und deren Kinder von einem Tag auf den anderen spurlos. Die Region, in der sie lebten, war bekannt für Kidnapping und Mord. Das plötzliche Verschwinden von Personen bedeutete also normalerweise den Tod. Für fünf lange Jahre glaubte dieses junge Mädchen – jetzt eine arme alleinerziehende Mutter – also, dass ihre Tante und ihr Onkel von Kriminellen ermordet wurden.

Doch als das Mädchen den Schuhkarton öffnete, fand sie ein Foto von der Familie, die den Karton gepackt hatte. Auf der Rückseite des Fotos standen Name und Adresse der Familie. Zwischen schluchzen, schniefen und laufenden Tränen, erklärte das junge Mädchen den „Operation Christmas Child“-Mitarbeitern, dass das Paar auf dem Foto tatsächlich ihre Tante und ihr Onkel seien. Sie lebten und waren in Sicherheit.

Montag, 24. März 2014

Ein Brief von Dina aus Moldau an Dina aus Ludwigshafen

Sie hätten nicht geglaubt, dass das Empfängerkind die Adresse unter dem Foto entdeckt. Doch dann kam im Januar ein Brief aus Moldau...

 

„Weihnachten im Schuhkarton“-Fan Marita aus Ludwigshafen:


„Seit drei Jahren verschicken wir nun Päckchen mit "Weihnachten im Schuhkarton". Erstmals wurden wir über die Schule unseres Sohnes auf die Aktion aufmerksam und verschickten unser erstes Päckchen. Seit nunmehr 2 Jahren packen wir nun 6 Stück, für jedes Alter und Geschlecht jeweils eins. Wir mochten uns nicht entscheiden welches Kind uns wichtiger ist. Alle haben ein Geschenk verdient.

So waren wir auch dieses Jahr, 2013, wieder voll Freude mit unserer Packaktion beschäftigt. Unsere nunmehr 20-jährige Tochter wollte so gerne auch einmal eine Antwort von einem beschenkten Kind erhalten und wollte in der Weihnachtskarte darum bitten. Ich erklärte ihr dann, dass wir die Beschenkten damit eventuell beschämen, da viele nicht die Möglichkeit hätten, zu antworten. So einigten wir uns darauf, unsere Adresse auf die Rückseite des Familienfotos zu schreiben, das wir auf die Weihnachtskarte aufklebten. „Aber das sieht man ja gar nicht, wer kommt denn auf die Idee hinter dem Foto nachzuschauen?“ 

Und nun ist es geschehen. Wir haben Mitte Januar Post von einer Frau aus Moldau erhalten. Ihre beschenkte Tochter trägt den Namen unserer Tochter: Dina. Und unsere Tochter hat genau dieses Paket mit viel Liebe gepackt.

Es ist einfach schön zu sehen, wie Gott alles lenkt. Ich kann nur jedem empfehlen, sich an der Aktion zu beteiligen. Es erfüllt mit übergroßer Freude etwas Frieden und Liebe in die Welt zu tragen.“


Übersetzung des Briefes:
Bestellen Sie allen meine Grüße! Frohes neues Jahr! Fröhliche Weihnachten!
Vielen Dank für die wunderbaren Geschenke. Ich komme aus Moldau. Ich bin die Mutter, namens Linda. Ich habe zwei Kinder, eine Tochter und einen Sohn. Meine Tochter Dina ist acht Jahre alt. Mein Sohn Daniel ist drei Jahre alt. Ich bin froh, Sie kennen zu lernen.
Alles Gute. Auf Wiedersehen.
Bis zu unserem nächsten Wiedersehen/Kontakt.

Mittwoch, 12. März 2014

"Weihnachten im Schuhkarton": Hoffnung für die Ukraine

Hauptplatz in Kiew, Gedenken an die toten Demonstranten
„Am 21. November 2013 begannen die Unruhen in der Ukraine. Seit dem 01. Dezember gibt es Massendemonstrationen gegen Korruption und Ungerechtigkeit. Millionen von Ukrainern protestierten auf dem Hauptplatz in Kiew und anderen ukrainischen Städten. Die Zustände sind tragisch: Über 100 Menschen wurden getötet und viele weitere verwundet. Allein an einem Tag, am 20. Februar 2014, sind 77 Demonstranten auf dem Hauptplatz in Kiew ums Leben gekommen. In den ukrainischen Familien herrscht Schmerz, Trauer, Enttäuschung, Angst und Tod.



Im Rahmen von „Weihnachten im Schuhkarton“ haben wir am 21. Februar zusammen mit einer Jugendgruppe der Gemeinde der Stadt Rivne, mit Geschenken gefüllte Schuhkartons in Ivanchi, Rivne Region, verteilt. Bei der Verteilung haben wir den Kindern auch die Weihnachtsgeschichte erzählt und von der Geburt Jesu, die ebenso in unruhigen Zeiten stattfand. Als König Herodes von der Geburt des neugeborenen „Königs der Juden“ hörte, wollte er ihn töten lassen. Doch Jesus kam, um den Menschen Hoffnung zu schenken. Als wir die Geschichte fertig erzählt hatten, haben viele der Kinder für Frieden für die Ukraine gebetet. Die Lehrerin der Kinder weinte, weil auch ihre Familie vom Unglück in der Ukraine betroffen ist.



Ukrainische Kinder mit Schuhkartons
Als die Kinder am Abend mit ihren liebevoll gepackten Schuhkartons nach Hause gegangen sind, wussten sie was zu tun ist: Gemeinsam mit ihren Eltern wollen sie Gott um Hilfe bitten – und Er wird helfen!“

Sergey Kovalchuk,
Rivne, Ukraine

Dienstag, 4. März 2014

Tausende Kuscheltiere für "Weihnachten im Schuhkarton"

Viel Wasser trinken und dabei Gutes tun - das taten die Käufer der Marke EiszeitQuell in den vergangenen Monaten. Für jedes Produkt bekamen sie einen Sammelpunkt, den sie sich ab einer bestimmten Anzahl gegen ein Kuscheltier eintauschen konnten. 
Erstmals kombinierte das Reutlinger Mineralwasserunternehmen dies mit einer Charity-Aktion für "Weihnachten im Schuhkarton". Pro ersammeltes Kuscheltier spendet die Firma ein weiteres an Geschenke der Hoffnung. Auf diese Weise kamen 22.612 Plüschtiere zusammen. Die Eiszeitfüchse werden nun in der kommenden Saison bei Päckchen zugepackt, denen ein Kuscheltier fehlt.

v.l.n.r.: Romina-Geschäftsführer Achim Jark, Sammelstellenleiterin Dorothee Wollny
und Tochter Corina Wollny, "Weihnachten im Schuhkarton"-Regionalleiter Süd Stefan Schmid
„Wir sind begeistert von dieser Zuwendung und Unterstützung“, freut sich Stefan Schmid, Regionalleiter Süd bei Geschenke der Hoffnung. „Und gerade Kuscheltiere gehören zu den wichtigsten Geschenken überhaupt. Wir haben es vor Ort in Moldawien selbst gesehen: Ein Plüschtier aus dem Schuhkarton ist für viele Kinder das einzige, was sie in ihrer gesamten Kindheit zum Kuscheln haben.“ 
Wir freuen uns sehr über diese tolle und kreative Form der Zusammenarbeit. Einen ausführlichen Bericht von EiszeitQuell finden Sie hier.